Unter Leitung von Klaus Rost - Leiter der Vogelschutzlehrstätte - führt die erste Exkursion im Jahr 2013 zum Rückhaltebecken Stöhna. Treffpunkt ist am Sonntag, dem 17. März um 9.00 Uhr am Connewitzer Kreuz - mit eigenem PKW. >  So war die Veranstaltung angekündigt. Leider musste sie aufgrund der frostigen Witterung ausfallen!

Das Rückhaltebecken Stöhna entstand als flaches Zwischenrestloch im Kippenbereich des Tagebaus Espenhain und wurde als Hochwasserschutzanlage im Nebenschluss am Unterlauf der Pleiße 1976 in Betrieb genommen. Durch senkungsbedingt entstandene Toträume unterhalb der Auslaufsohle bildeten sich in der Folgezeit Wasserflächen von beachtlicher Größe und mit ausgedehnten Flachwasserbereichen aus, die inzwischen ein Eldorado insbesondere für Wasservögel bilden. Naturbeobachtungen sind von den Randbereichen aus möglich (www.investoren-neuseeland.de).

Lagecharakteristik:

  • unmittelbar westlich von Großdeuben
  • 2 km nördlich von Böhlen
  • 15 km südlich von Leipzig
  • Anbindung an B 2/95 über Großdeuben sowie über A 38 (AST Leipzig-Süd) und A 72 (in Planung)
  • Bahnanschluss über Bahnhof Großdeuben (Strecke Leipzig–Borna/Altenburg)

Basisdaten:

  • Fläche: ca. 50 ha (Flachwasserzone) bzw. 245 ha (Maximalstau)
  • Tiefe (Maximum): 10 m
  • Wasserspiegelhöhe (Normalstau): +123,0 m NHN (tiefstes Absenkziel: +118,6 m NHN)
  • Stauraum: 11,35 Mill. m³
  • Wasserfüllung: durch Einleitung bei Hochwasser aus der Pleiße; in Toträumen unterhalb der Auslaufsohle zur Pleiße entstandene Dauerwasserfläche mit wechselnder Ausdehnung
  • Vorfluteinbindung: Lage im Nebenschluss zur Pleiße

Nutzungen/Planungen:

  • Naturbeobachtungen im NSG „Rückhaltebecken Stöhna"
  • Hochwasserrückhaltebecken im Rahmen des Stauanlagensystems im Pleiße-Einzugsgebiet