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VStF_AnfangMorgendliche Ruhe lag am Fuß der Kippe Kleinzschocher an der Küchenholzallee am Pfingstsonnabend, als der Leiter der Vogelschutzlehrstätte, Klaus Rost, die Fachberater für den Vogelschutz in den Kleingärtnervereinen des Stadtverbandes und Gäste um 8 Uhr begrüßte (Foto rechts). In gemächlichem Schritt gingen die Vogelkundler den asphaltierten Fußweg zum „Gipfel“ hinauf. Mehrfach wurde verharrt, um zu erlauschen, welche der gefiederten Freunde gerade ihre Morgenmelodien zum Besten gaben. Hier waren neben den häufigen Arten wie Amsel, Star, Kohl- und Blaumeise auch die Mönchsgrasmücke, der Zilpzalp, die Ringeltaube und sogar der Buntspecht zu vernehmen.

 

SLK-Fotos: Treffpunkt Bahnbrücke Küchenholzallee  

Auf dem „Gipfel“ angekommen, kreiste ein Turmfalke am blauen Himmel. Die Vogelkundler, selbstverständlich mit Feldstecher ausgerüstet, erspähten in der Ferne einen Mäusebussard und auch eine Lachmöwe wurde gesichtet.

VStF_EndeVon der Kippe hat man einen lohnenden Ausblick von Südwest bis nach Norden. Hier oben bestätigt sich auch der Eindruck, dass Leipzig eine grüne Stadt mit vielen Gewässern ist. Die Weiße Elster fließt an der östlichen Flanke der Kippe entlang und südwärts glitzert der Cospudener See. Während des „Abstiegs“ von der Kippe vernahmen die geschulten Ohren der Fachberater die Laute von Fasan, Singdrossel, Stieglitz und Gelbspötter. Nach der zweistündigen Tour waren besonders die beiden Gäste der insgesamt zehn Teilnehmenden beeindruckt von der Vielzahl der nur auf diesem eng begrenzten Areal beheimateten Vogelarten (Foto links).

 

Dies sollte für viele Gartenfreunde ein Anreiz sein, auch die über das Stadtgebiet verteilten grünen Zonen zu besuchen, die Stimmen der Vögel bewusst wahrzunehmen, sie im Geäst versuchen zu entdecken und sich zu vergegenwärtigen, dass diese kleinen Helfer im Garten schützenswert sind.

Lothar Kurth 

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